Women should know their enemies. Watching and reporting the radical right-wing fundamentalists, bigots, supremacists, masculists … and their activities to smash women’ s rights is the aim of this blog. Articles will be written in german and english
There are thousands of more or less militant neo-nazis bustling around on facebook, also masculists, far right activists, racists and sexists! Are they targets of censorship executed by Facebook? Do they receive sharp warnings from FB? We didn’t notice that.
But if it’s about spreading topics concerning Women’s Rights the big FB-censor appears on stage immediately. That’s quite usual? NO, FACEBOOK! THIS IS A MESS!
Here is a part of Dr. Gompert’s press release:
Facebook removed the profile picture form Dr. R. Gomperts, director of Women on Waves. The profile picture contains information about how women can do abortions themselves safely with Misoprostol.
By removing the profile picture, Facebook has severely violated Article 19 of the Universal declaration of Human rights, the right to freedom of information as well as Article 10 of the European convention of human rights, the freedom of expression. Facebook has a social responsibility to guarantee and protect human rights.
Dr. Gomperts reposted the screenshot of the facebook censorship message with the picture and called upon other facebook users to repost the image, which was done by hundreds of facebook users. However this picture was removed again and Gomperts was blocked from using her facebook account for 2 days. After receiving inquiries by journalist, facebook send an email to apologize and acknowledged that the picture did not violate any facebook users regulations.
Read the complete article–>
AND TO BE SURE TO KEEP THIS INFORMATION PUBLIC – LET’S HOST IT!
Frank Pavone, einer der gefährlichen ultrarechten katholischen Hardliner gegen Frauenrechte und den legalen Schwangerschaftsabbruch in den USA, wurde im September 2011 von seinem Bischof an die Kandare genommen. Grund? Die Finanzen. Die vielen Millionen, die er mit seinen Organisationen Priests for Life, Rachel’s Vineyard, Silent no more oder Missionaries of the Gospel of Life, einer katholischen Laienorganisation, jährlich zusammenschnorrt – irgendwie im Namen der katholischen Kirche – sind Pavones Bischof, Patrick J. Zurek of Amarillo, Texas und dessen Kollegen nicht geheuer. Es wird Pavone finanzielles Mißmanagement vorgeworfen. Öffentlich, das will ja was heißen.
„Zurek sent a letter to all U.S. bishops on Sept. 9, announcing that he was suspending Pavone from ministry outside his diocese after “persistent questions and concerns” from clergy and laity about how Priests for Life is spending “millions of dollars in donations.” Und weiter: “My decision is the result of deep concerns regarding his stewardship of the finances of the Priests for Life (PFL) organization,” zitieren diverse amerikanische Blogs Bischof Zurek in dieser Causa. Pavone muss von New York retour nach Texas. Das sitzt, denn dies bedeutet, dass er auf diversen einschlägigen Veranstaltungen nicht mehr auftreten wird dürfen, auch wenn sie schon länger angekündigt sind!
Pavone ist entrüstet und wähnt sich über jeden Zweifel oder Tadel erhaben. Er pfeift seinem Bischof was, gehorcht ihm nicht und meint, er hätte Auskunft und Transparenz zur genüge geliefert. Priests for Life ist erschreckender Weise ein NGO mit Status in der UNO: „Priests for Life is a Non-Governmental Organization (NGO) in Special Consultative Status with the Economic and Social Council of the United Nations. We participate in meetings at the United Nations and collaborate with the Holy See and numerous pro-family NGOs to foster international policies protecting the dignity of human life at all stages”, wird auf priestsforlife.org verlautbart.
PAVONES MISERE IST AUCH EINE DES SCHNORRERS SCHÖNBORN
Das öffentliche Rumgemurkse rund um den zurück gepfiffenen Frank Pavone kommt äußerst ungelegen! Für den Schnorrer Kardinal Schönborn von Wien jedenfalls.
Schönborn war vor nicht allzu langer Zeit in den USA, auch um Frank Pavone zu kontaktieren, damit ihm der bei der Finanzierung seiner Katholischen Familien-Hochschule im ohnehin geschenkten Schloß Trumau, Niederösterreich, behilflich sein wolle. Dazu ließ er sich auf das Advisory Board von Priests for Life setzen. 
Ein Gegenbesuch des Fundis Pavone in Österreich, der „Abtreibung undenkbar machen“ will, erfolgte bald darauf – und wurde auch in der offiziellen katholischen Presse berichtet. Doch vor allem die österreichische Propagandawalze von Human Life International – Austria, Gloria.TV, hatte es mit den Interviews von Priests for Life AktionistInnen und vor allem Pavone selber eilig. HLI/Human Life International arbeitet nämlich sehr eng mit Priests for Life zusammen. (Mal sehen, ob auch dieser Zusammenhang von Bischof Zurek und Co. mal zumThema gemacht werden wird. Denn hier geht es nicht nur um rassistische, moslemfeindliche, antisemitische und frauenverachtende Politik, hier geht es um sehr viel Geld.)
Und nun, Monate nach dem Besuch? Der ultrarechte Pavone zeigt Muskeln und hat sich an den Vatikan gewandt, der seine Suspendierung durch den Bischof suspendieren soll. Schließlich arbeitet Pavone ja auch im völligen Interesse des Vatikans. Er möchte lieber heute als morgen den legalen Schwangerschaftsabbruch nicht nur in den USA unmöglich machen, da ist von „Revolution“ die Rede. Mal sehen, ob das auf diese Weise gelingen wird und wie ihn wiederum der Vatikan unterstützt.
Für Schönborns Pläne bezüglich eventueller Anzapfung der Priests-for-Life-Funds für das ITI, das International Theological Institute, Catholic School of Theology, das in Österreich sowieso niemand braucht, weil es genügend öffentlich finanzierte Theologische Fakultäten an den Universitäten gibt, wird vermutlich derzeit nix rausschauen. Auch, wenn das ITI auf dringenden Wunsch des verblichenen Woityla-Papstes entstand. Als Kaderschmiede für fundamentalistische katholische Multiplikatoren, die ganz gezielt weiter eingesetzt werden. Das Land Niederösterreich hat schon aus Steuergeldern die Wohnheime für die Familien der Studierenden unterstützt.
Doch die Direktion (ein Chefexorzist) und das Lehrpersonal, allesamt katholische Fundis und Günstlinge des Kardinals, verschlingen eine Menge Geld, das der Kardinal nicht so einfach in der Portoschatulle hat. Schließlich geht es grade mal um „Leadership“ und sein Forum in Wien: „Der philosophisch-theologische Kurs richtet sich an Führungskräfte und solche, die es werden wollen. Er hilft im christlichen Glauben und in den Weisheitsschätzen der Kirche Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit zu finden“, heisst es da in der Werbung für dieses Führertraining. Wäre das nicht eine Auffrischung für Frank Pavone?!
Nun ja, es wird sich schon was ergeben, auch wenn es nicht grade nach Plan verläuft. Eine Krähe hackt doch einer andren kein Auge aus! The Show must go on, und das wehrhafte Christentum ist ja schließlich global auf den Beinen um zu missionieren und zurechtzubiegen, während gleichzeitig immer mehr Schäfchen das sinkende Schiff verlassen.
That’s the real problem – für die Fundis… Und eine Hoffnung für den Planeten.
Human Life International Österreich in Graz richtungsweisend wegen Stalkings verurteilt und heute in der Berufung bestätigt. Wir gratulieren!
Nach 14 Jahren Terror gegen Abtreibungskliniken, Arztpraxen, ÄrztInnen und Personal wie vor allem auch gegen alles was weiblich ist und sich im Bereich von Einrichtungen bewegt, die neben anderen medizinischen Behandlungen auch Schwangerschaftsabbrüche anbieten, wird Human Life International – Austria/HLI, alias Ja zum Leben, nun ausgerechnet von einem Richter in Graz eingebremst, der sich als junger Untersuchungsrichter gegen einen Briefbombenattentäter profiliert hatte.
Richter Eric Nauta verurteilte den zwangspensionierten Lehrer, Dietmar Fischer, den Vizeobmann und Geschäftsführer von Human Life International sowie 3 in seinem Auftrag tätige AktivistInnen zu saftigen Geldstrafen wegen Stalkings. Und heute wurde in der Berufungsverhandlung dieses Urteil bestätigt – lediglich die Strafen wurden etwas reduziert.
Nach 14 Jahren HLI-Terror in Österreich entschließt sich ein Gericht und auch die Instanz darüber, diesem Treiben vorläufig mal ein Ende zu bereiten. Was die Politik in Österreich nicht zustande brachte, nämlich den Schutz von ungewollt schwangeren Frauen vor entsprechenden Einrichtungen zu gewährleisten, hat nun ein Gericht bundesweit bewerkstelligt. Denn Fischer ging vielleicht diesmal ein bißchen zu weit. Einen Arzt zu belagern, der in seiner Ordination überhaupt keine Abbrüche macht, ist wohl als überdrüber zu bezeichnen. Warum tat Fischer dies? Nunja, Dr. Jansen, ein holländischer Arzt, warf das Handtuch und ging in Pension. Jahrelang wurden vor seiner Tür aber auch von oberhalb seiner Ordination aus Frauen bedrängt und belästigt. Und dann hatte Fischer/HLI keinen Arzt mehr. Ein neues Ziel musste gesucht werden, und dieses Ziel war der Arzt Dr. Hanfstingl in Graz.
In Wahrheit jedoch, geht es gar nicht um die ungwollt schwangeren Frauen und deren Schicksal, Fischer geht es um Spendenlukrierung und Publicity; es geht darum, sich einen Platz an der Pro-Life-Pole-Position zu sichern, die Facilities zu halten und darum, gehirngewaschenen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Immerhin schnorrte Fischer mittels Aussendungen pro Jahr um mindestens 1 Million Euro.
Für die Fischer-Gang und HLI wird es nun eng in Österreich – die Hauptaktivität dieser unverschämten Exorzisten, Terror und Geschäftsschädigung, wird sich im Wiederholungsfall wohl mit empfindlicheren Strafen niederschlagen. By the way, als Sittenbild a la HLI: Terror und Geschäftsschädigung haben auch erst vor kurzem dazu geführt, dass ein von HLI belagerter Arzt in Hohenems/Vorarlberg die Koffer packte. Offiziell waren es die Behörden, die angeblich gegen den Arzt vorgehen mussten. Die Ordinationsräumlichkeiten wurden von Fischer und HLI ersteigert!
Die Exorzistenmesse in der erbeuteten Klinik hielt der vorarlberger Bischof , Elmar Fischer, persönlich.
Das selbsternannte Exorzistenpack von Gottesgnaden hatte zum wiederholten Male eine Trophäe in Österreich erbeutet. Fragen wir doch den ehemaligen HLI-Dokumentationszentrumsdirektor, Herrn Dr. Preßlmayer aus Niederösterreich, wie es den Geräten aus den Abtreibungskliniken MairoLucina und von Dr.Charles Schlebaum in Preßlmayers Babyholocaust-Museum so geht. Werden die auch ordnungsgemäß vor dem Verstauben geschützt? Wie geht es dem Sühnekreuz, das dieser Schulpsychologe mit aufrechter Berufsberechtigung aus den gynäkologischen Bestecken der Klinik Lucina umbauen ließ und bis nach Fatima transportierte, um sie dort von diversen hohen Klerikern mit Weihrauch beräuchern zu lassen. Gehts eh gut, Dr. Preßlmayer?
Und was wird wohl der Klerus, der ja hinter diesem Treiben dieser Gebärmutterbrigaden steckt, zu diesem Urteil und den Konsequenzen daraus sagen? Wie wird wohl der Kardinal, Christoph Schönborn, reagieren, der realita diverse Leute aus diesem Spektrum gefördert und gepusht hat und noch immer pusht. Gerade hat Schönborn Kontakte zu den „Priests for Life“ (siehe Artikel weiter unten) geknüpft, die die legale Abtreibung „undenkbar machen“ wollen. Reproduktive Rechte von Frauen, was soll denn das sein?
Frank Pavone war zu Besuch in Wien und hatte selbstverständlich das Vergnügen nicht nur mit Schönborn, sondern auch mit Fischer und seinem Gloria.TV, wo die Interviews und die Promotion stattfanden/stattfinden. Schönborn kennt seine PappenheimerInnen von der Jugend für das Leben, die ja so eng mit HLI verbandelt ist. Und einige dieser aus dieser „Jugend“ arbeiten immer noch für HLI bzw. Gloria.TV. Sie rühmen sich zudem nach wie vor, in Schulen “Aufklärung” zu betreiben.
Schulbehörden! Bitte endlich massiv einschreiten! HLI-Propaganda ist keine Aufklärung. Das hat sich schon bis ZUR ZEIT herumgesprochen, sie hat einen eigenen Report zu den Aktivitäten von Jugend für das Leben in Schulen im kath. Religionsunterricht online: http://www.zeit.de/2007/13/OE-Abtreibungsgegner
Zum wiederholten Male tritt die vielgeehrte Analytikerin, Professorin und Therapeutin Rotraud Perner im Rahmen von Veranstaltungen eines Opus-Dei-Mitgliedes und seines Institutes „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (RPP)” auf, um dort in erlaucht-reaktionärer Runde, mitsamt reaktionärem Publikum, so wichtige Themen wie z.B. „Zölibat und Beziehung“ zu beleuchten. Diesmal am 15.Oktober 2011. „Wie viel Sex braucht der Mensch?“, das ist die Quizfrage dieser als Fachtagung bezeichneten Veranstaltung in den heiligen Hallen des wohl als super-reaktionär einzustufenden Stiftes Heiligenkreuz. ( www.zölibat.at ) Doch Perner scheint sich pudelwohl zu fühlen, in dieser Umgebung und mit ReferentInnen, die ebenfalls als super-reaktionär einzuschätzen sind. Den Ehrenschutz übernimmt diesmal der Kardinal, Christoph von und zu Schönborn.
Auftreten werden: Die Philosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, Pater Karl Wallner, Pater Johannes Lechner, sie diskutieren Theologie, Psychologie und Spiritualität des Zölibats, und wieviel Sex der Mensch so braucht. (Hoffentlich wurden die beiden von Bonelli ausreichend gebrieft,denn aus eigener Erfahrung werden die beiden das wohl nicht ganz einschätzen können…) Tagungsleiter dieser Show ist Raphael Bonelli, der Direktor des RPP. Dieses hat er in Wien im 1. Bezirk eröffnet, nachdem er die Universität in Graz verlassen musste, weil ein Verfahren gegen ihn wegen wissenschaftlicher/ärztlicher Unregelmäßigkeiten eingeleitet wurde.
Sein Kongress im Jahr 2007 an der Uni in Graz hatte den Chefexorzisten von Wien, Larry Hogan wie auch Homosexuellenheiler auf dem Programm, was einigen Wirbel erzeugte. Doch für die flotte Rotraud dürfte das Schnee von Gestern sein.
Johannes Lechner wie auch Karl Wallner gehören zu jenen Mönchen, die sich der „Jugendarbeit“ bzw. der Jagd nach Berufungen (für den Priesterberuf) widmen. Dass sie zur Kamarilla der fundamentalistischen Abtreibungsgegnerschaft gehören, wie selbstverständlich auch Raphael Bonelli, bzw. vermutlich der ganze Bonelli-Clan, versteht sich da doch schon von selbst. Eingebettet sind sie allesamt in die Kath.net/Jugend für das Leben/Gloria.TV/HLI/Radio Maria-Blase, die sich gegen Frauenrechte starkt macht, bzw. von sich behauptet, besser zu wissen, was Frauen so brauchen oder wie Frau sein soll.
Und was denkt Perner darüber? Offenbar nichts.
Ein besonderes Früchtchen im aktuellen, wie es der Veranstalter Bonelli nennt, „bunten Programm“ ist die immer wieder in diesen einschlägigen Kreisen gern gesehene Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Sie ist Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin. Ein Zitat dieser Philosophin gibt Einblick in ihre öffentlichen Betätigungsfelder: „Homo-Ideologen möchten Menschen, die von widernatürlichen Versuchungen geplagt werden, den Weg zu Therapie und Heilung verbauen. Jetzt regt sich Widerstand gegen die Homo-Hirnwäsche.“
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz bot beim Bremer Christival das Seminar „Homosexualität verstehen“ an. Und so ist es auch zu verstehen, wenn Gerl-Falkovitz sich für die Evangelikalen Fundis von „Idea“ hergibt, wenn diese aufgrund des Widerstandes der diversen Homosexuellengruppierungen und Feminstinnen gegen ihr reaktionäres „Christival“ eine Unterschriftenkampagne starten – für Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit! Es muss ja schließlich schon noch erlaubt sein, aus religiös motivierten Gründen gegen Homosexuelle und sonstige Mißliebige Gruppierungen oder Personen zu hetzen…
Rotraud Perner, die sich früher mal sehr gerne in feministischen Veranstaltungen produziert hat, ist das offenbar alles völlig wurscht. Sie hat auch noch nicht entdeckt,dass in diesem Institut RPP auch Leute arbeiten, die schon kniend und Marienhuldigungen singend vor Abtreibungskliniken gesichtet wurden. Wir senden ihr gerne ein Erinnerungsfoto davon zu.
Drum sei ihr hier gesagt: „Wer sich mit Hunden ist Bett legt, muss sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht“.
Liebe Frau Perner! Von Ihnen, als Oberemanzipierter erwartet sich Frau wirklich was Anderes, und am Geldverdienen wird es doch bei Ihnen nicht liegen, oder?
Wir glauben auch nicht, dass sie verrückt geworden sind, sondern dass Sie genau wissen was Sie tun. Der Backlash des Patriarchats gegen Frauenrechte als Menschenrechte hat viele Gesichter. Hoffentlich wird Perner nicht völlig ungeniert eines davon. Zur Umkehr wäre es vielleicht noch nicht zu spät…
Ein sehenswertes Interview mit der couragierten Kämpferin, Filmemacherin und Autorin für das Recht auf Abtreibung, Sarah DIEHL, ist auf youtube online: http://www.youtube.com/watch?v=RyWQnBip1s4 , ein 2. Teil ist in Vorbereitung.
“Sarah, You are a courageous fighter! Never give up!”
Stop Anti-Women Groups From Shaping Reproductive Health Policy
http://www.change.org/petitions/view/stop_anti-women_groups_from_shaping_reproductive_health_policy
Text:
HHS should listen to women, not the Catholic Bishops
Dear Sec. Sebelius,
I stand for women’s reproductive health. The Department of Health and Human Services should listen to women, not the Catholic Bishops, and mandate free access to birth control.
Sincerely,
[Your name]
Gegen Rassismus, Faschismus und die Hätschelung des aufsteigenden Kellernazitums hilft:
Hirn einschalten!

Nun zieht es sie 2010 wieder nach Wien, die „Jugend“ für das Leben. Einige Zeit wurde Wien als Abschluss íhrer Aufmärsche vermieden, der Widerstand diverser Feministinnen und Jugendorganisationen war einfach zu stark und zu laut.
Wieder wird die “Jugend” von einem der Petrus-Brüder angeführt, nämlich von Pater Kaufmann, diesem mickrigen Manderl. Und zwar diesmal von Graz nach Wien – auf den Stock im Eisen Platz, wo sie sich breit machen werden, mit ihrer dümmlichen, frauenfeindlichen Propaganda und ihrem aufblasbaren Lisa-Embryo aus Plastik, der irgendwie pornografisch aussieht, schon gar in Zeiten der aufgedeckten Kindesvergewaltigungen durch die Zölibatären landauf, landab.
Selbstverständlich wird es am 28. August wieder eine „Pro-Life-Messe“ geben, im Wiener Stefansdom – und wer weiss, vielleicht wird diesmal der Herr Kardinal persönlich die Pro-Life-Messe lesen? Wer mit Sicherheit zugegen sein wird, außer es gibt wieder einen Schlaganfall, das ist der HLI-Aktivist, Hardliner Bischof Andreas Laun, der für Strafe bei Abtreibung öffentlich eintritt, weil es ihn ja nie betreffen wird, persönlich, körperlich, sozial… und er deshalb auch keine Ahnung hat, worüber genau er seine HLI-Hardliner-Phrasen drischt. Genauso wie die diversen Führer dieser HLI, zivile Personen, oftmals geschiedene Männer um die 60, frustriert und gescheitert in ihren Beziehungen, dafür aber umso exorzistischer in ihren Aktivitäten gegen Frauen.
Des “Christoph Kardinal Schönborn”s Grüße im Juli und der Abmarsch im August
Schönborn und seine MitarbeiterInnen hatten es eilig, der „Jugend“, lange bevor sie von Graz mit dem Segen des Bischofs Lackner abmarschierte, bereits im Juli eine Grußbotschaft zu übermitteln.
Obwohl der Marsch doch erst Mitte August startete. Die Grußbotschaft des Herren Kardinals ist also offensichtlich im Repertoire der “Jugend”, weil sie der Bischofskonferenz immer noch so sympathisch ist, obwohl doch gerade beim 20Jahre-Jubiläum der “Jugend” nicht nur Dietmar Fischer von HLI, sondern auch seine Begleiterin, die Faschistin Barbara Rosenkranz feierte.
Herr Kardinal, sowas ist echt genant!
Die ewig gleiche, doppelt gemoppelte Moral dieser “Jugend”
Der Kardinal, der ewige Lächler mit dem Froschgoscherl, der, die Cashcow Medjugorje besuchte, “ganz privat” und völlig unverbindlich und ohne die dortige Kirche zu informieren, um dort dann eine große Messe zu zelebrieren, dieser Kardinal von Wien schickt dieser „Jugend“, die er sehr gut kennt, eine Grußbotschaft und es ist ihm völlig wurscht, dass die “Jugend” nicht nur für ein totales Abtreibungsverbot eintritt. Sie tritt nämlich auch gegen Sex vor der Ehe, gegen Homosexualität, gegen Verhütung (die diesen Namen auch verdient), gegen Pille und Kondome, gegen Sexualaufklärung, die diesen Namen auch verdient, etc. auf. Also für alles, das geradewegs in unerwünschte Schwangerschaft münden kann. Immer noch wirbt diese “Jugend” für ihre Auftritte in Schulen. Das sollte ja so überhaupt nicht sein in einem Staat, der Kirche und Staat getrennt sehen möchte, angeblich. Doch offenbar gibt es immer noch Lehrerinnen und Lehrer, die sich diese superkatholische Jugend in den Unterricht einladen, um die Schülerinnen und Schüler katholisch zu verblöden.
Ein Reigen für HLI
Dass bei diesem Marsch selbstverständlich auch die Rosenkranzbrüder und –schwestern von Human Life International (HLI/Ja zum Leben) heftigst vertreten sein werden, versteht sich ja von selbst. Denn diese “Jugend” hat sehr viel übrig für HLI, bzw. umgekehrt: HLI hat viel für diese „Jugend“ übrig – Kohle, zum Beispiel.
Froschmäulchen Schönborn lässt den Pro-Lifer heraushängen. Er drischt zum Jubel der „Jugend“ deren Phrasen, wie z.B. ”Ihr verleiht jenen eine Stimme, die sich nicht äußern können, die sich nicht wehren können und denen man ihr Recht auf Leben verweigert”
und wiederum hat er offiziell „natürlich“ nichts mit HLI zu tun. Offiziell nicht.
Für Leute unter dem Schutzmäntelchen des Kardinals gibt es keinen Mafiaparagrafen
Deswegen Klartext, Herr Kardinal: HLI ist eine Organisation, die nicht nur Terror gegen Frauen und Mädchen im Umkreis von medizinischen Einrichtungen betreibt. Dies geht nicht nur aus den zahlreichen Berichten von Frauen hervor, das steht sogar in einem Urteil eines österreichischen Höchstgerichtes. Und diese große Sympathie für eine „Jugend“, die so nahe mit HLI zusammen arbeitet (denken wir nur an die Räumlichkeiten in der ehemaligen Klinik Lucina/Mairo in der Sperlgasse!!!), sie sollte es eigentlich auch aufgrund der zahlreichen Anzeigen, die gegen sie gemacht wurden und auch aufgrund der derzeitigen Wegweisung von vor der Gynmedklinik in Wien sein, die wegen des Paragrafen 278 ff (Mafiaparagraf/Terrorparagraf) vor Gericht steht. Und nicht ein paar Tierschützer, denen bisher absolut nichts nachzuweisen ist.
HLI ist global agierend eine der reaktionärsten Gruppierungen unter dem Schutz des Vatikans überhaupt, gleich neben den Pius-Brüdern oder sonstigen faschistoiden Hetzern. HLI ist bekannt für seinen Antisemitismus samt dreister Verharmlosung und Missbrauches des Holocausts, für die Hetze gegen Moslems, für ein Frauenbild – vor allem wenn es um Feministinnen geht – das von Frauenhass geprägt ist, usw. usw. Und: HLI hat einen Chef, der sich in aller Öffentlichkeit als Exorzist gebärdet. Gegen HLI Chef Euteneuer oder auch den Kumpanen Pavone ist jemand wie Krenn ein Waisenknabe.
SOKO HLI, where are you?
Die Polizei allerdings kümmert sich einen Dreck um die hunderten Anzeigen, die gegen HLI bereits erstattet wurden. Hier gibt es für die Polizei nichts zu fahnden, überwachen und auszuspionieren. Man will sich ja schließlich nicht die Karriere versauen und außerdem geht es doch nur um Frauenrechte. Die können warten.
Warum wohl?
Vielleicht hat es mit den Grüssen des Kardinals an eine „Jugend“ zu tun, die so offensichtlich zu HLI gehört, wie die Butter aufs Brot?
Es herrscht betretenes Schweigen bei den supertollen Fundis rund um Kath.net, Jugend für das Leben, bei den Leadern der Legion Mariens, Radio Maria, You Magazin, HLI, Gloria.TV, KHG, den Amici di Dios, Duc in Altum, Toni Faber, Stephansdomverweser, und sonstigen Fans von Denis Borel aus der Johannes Gemeinschaft. Denn der wurde wegen sexuellen Mißbrauchs zweier Frauen im Beichtstuhl verurteilt, zu 6 Monaten bedingter Haft nach einem Geständnis vor dem Richter.
Dazu befindet sich sogar auf der Website der Johannesgemeinschaft eine Erklärung des Priors!1) Bereits Ende März musste Borel den Orden verlassen, hat Rückkehrverbot und wurde auch von der Erzdiözese Wien dienstfrei gestellt. Der Legionär Mariens wurde rausgeworfen!
Niemand weiß genau, welcher Teufel Denis Borel geritten hat. „Gestanden hat er unkorrekte und wenig respektvolle Gesten gegenüber den beiden Frauen; dabei wurde das rechte Verhältnis von Nähe und Distanz in einer pastoralen Situation deutlich verletzt.“ berichtet der Prior in der Stellungnahme. Zu körperlichen Kontakten sei es nie gekommen, wird hier behauptet. Und dafür gibt es tatsächlich 6 Monate bedingt?
Aber wer weiss? Vielleicht hat Borel die „Theologie des Leibes“ und Lerning bei Doing, wie es die mit der „Schule des Lebens“ der Johannesgemeinschaft direkt verlinkte, sogenannte „M-Base“ des You-Magazines anpreist, (http://www.youmagazin.com/page/show_details/207-m-base/854-m-base ) verwechselt? Das You-Magazin ist eine waschechte Kreation der Legion Mariens für junge Erwachsene, Erfinder der Key2Life-Konzerte und wird von Edel Cech betrieben.
Borel kennt sich aus: Ein Scriptum der Uni ist erhältlich im Internet: Der Mensch. Geist, Seele, Körper und Leben lautet die philosophische Indoktrination des Borel im Rahmen der Katholischen Hochschul Gemeinde (KHG, Duc in Altum 1) www.univie.ac.at/knowledge/duc-in…/PHIL1_Script_2003_10_17.pdf .
Jetzt sind auch die Medjugorjeeinpeitscher und super papsttreuen Fundis rund um Roland Noe oder Christoph Zeller-Zellenberg so derartig baff, dass keinerlei Bericht auf deren katholischer Postille Kath.net oder Kathtube.com zu finden ist. Borel ist superpeinlich – Borel und sein Rauswurf wird totgeschwiegen. Damit das katholische Business „Schule des Lebens“, Co-Produktion der Legion Mariens und der St. Johannesgemeinschaft, ungestört weitergehen kann. Wie auch die anderen Projekte, mit denen Borel verbunden war.
Borel lehrte ja schließlich auch an der Hochschule in Heiligenkreuz wie auch an der Katholischen Universität des Herrn Kardinal Schönborn für Ehe und Familie, nunmehr beheimatet in einem Schloß in Trumau.
Lediglich das Katholenfaschospektrum von Kreuz.net findet seine Schadenfreude an dieser Geschichte mit dem Missbrauch und dem Denis Borel und über die ganzen Schönborn-Günstlinge, wie z.B. die einstige Jugend für das Leben Macherin und Gattin des ehemaligen Pressesprechers des Opus Dei, Dr. Gudrun Kugler/Lang. Sie und Borel waren es, die eine Festschrift zum 65. Geburtstag des Kardinals Schönborn verfasst haben. Es ist ja wirklich zu peinlich! „Entdeckung der Freundschaft“ titelt diese Festschrift. Aber die Paranoia müsste doch schon längst den Rest der HardlinerInnen in dieser katholischen Kirche in Österreich auffressen – niemandem ist mehr zu trauen, alles mögliche kommt ans Tageslicht (wenn auch darüber nicht geschrieben wird).
Borels Freunde auf Facebook, darunter zahlreiche Priester aus dem radikalen Lebensschützerspektrum rund um die Jugend für das Leben, Gloria.TV und HLI, aber auch ÖVP-Jungstars, gehen in Deckung und lassen Gras über die Freundschaft mit dem Verurteilten wachsen. Auch das ist nichts Neues. Denn im Gegensatz zu Groer, der ja seine sexuellen Gewalttaten niemals zugegeben hatte, hat Borel gesungen und trägt die Konsequenzen. In der Versenkung verschwunden ist Groer und Borel wird genau dasselbe passieren, bloss halt nicht in einem Kloster.
1) http://www.johannesgemeinschaft.at/artikel.php?id=317&level=&filename=index.php&showLayer=marchegg
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